Pelles C für Windows Copyright © 1999-2017
Pelle Orinius
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Eigenschaften von Pelles C:
Pelles C für Windows ist eine vollständige Entwicklungsumgebung für Windows und den Pocket PC. Sie beinhaltet unter anderem einen Compiler, einen Linker, einen Resourcencompiler, einen Messagecompiler, ein Make-Werkzeug und die Erzeugung von Setup-Routinen für Windows und Pocket PC.

Sie beinhaltet außerdem eine Entwicklungsumgebung (IDE) mit Projektmanagement, Fehlersuche, Quellcodeeditor und Resourceneditoren für Dialoge, Menüs, Stringtables, Acceleratortables, Grafiken, Icons, Mauszeigern, animierten Mauszeigern, animierten Videos (AVI's ohne Ton), Versionsinformationen und XP-Manifest Dateien.

Der Compiler basiert auf LCC (von Chris Fraser und David Hanson), und die Erzeugung von Setup-Routinen basiert auf NSIS. Beide wurden stark modifiziert.

Eigenschaften von Pelles C:

  • Integrierter Resourceneditor.
  • Integrierte Editoren für Grafiken, Icons und Mauszeiger.
  • Integrierter Editor für animierte Mauszeiger und Videos.
  • Integrierter Hex-dump Editor.
  • Integrierte Quellcode-Fehlersuche.
  • Integrierter Quellcode-Editor mit Tips für Win32-API-Aufrufe.
  • Projektmanagement.
  • Inlineassembler mit Intel-Syntax.
  • Unterstützung für benutzerdefinierte Steuerelemente im Dialog-Editor.
  • Unterstützung weiterer Projekt-Wizards.
  • Unterstützung von Microsofts Ausnahmebehandlung: __try, __except, __finally, __leave.
  • Unterstützung für Microsofts neue Importbibliotheken.
  • Unterstützung der verzögerten ladens von DLL-Dateien, ähnlich wie bei Microsoft?.
  • Unterstützung vieler C99 Definitionen (weitere folgen).
  • Unterstützung von PocketPC´s und Smartphones.
  • Pelles C ist kostenlos!
  • Geschichte von Pelles C:
    Es war einmal zwischen 1987 und 1988...

    Pelle arbeitete damal bei einer Beraterfirma, die unter anderem diverse in BASIC programmierte Programme verkaufte (für einen damals beliebten Schwedischen Mikrocomputer).

    Als die IBM PC´s populär wurden, wurde beschlossen, dass es billiger wäre die Programme für den IBM PC zu portieren anstatt sie neu zu schreiben. Viele verschiedene Lösungen wurden probiert und auch benutzt, aber es gab viele Probleme und Programmfehler durch dieses Vorgehen.

    Schließlich dachte er sich: "Also schlechter kann es nicht werden wenn ich es selber mache!"

    Pelle begann, mehr so als Hobbyprojekt, einen Interpreter in Assembler zu schreiben (unter DOS mit 640kB Speicher, erinnern Sie sich noch?).

    Als dieser Interpreter fertiggestellt war, stellte Pelle ihn seinem Chef vor, und dieser gab letztendlich sein OK. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Projekt zu einem Compiler für DOS, einem Compiler für 16-Bit Windows und letztendlich zu einem kompletten Entwicklungssystem für 32-Bit Windows (nicht nur ein Compiler, sondern inklusive Linker, Bibliotheksmanager, einem make-Werkzeug, etc.)

    Nach vielen Jahren Arbeit an diesem Projekt, so um 1999 herum, beschloss seine Firma dass etabliertere Entwicklungswerkzeuge benutzt werden sollten.

    Daraufhin überlegte Pelle sich, dass es eine Schande wäre einen perfekten Linker, Bibliotheksmanager und all das andere einfach in der Versenkung verschwinden zu lassen - warum sollte man also nicht einen Compiler für die Sprache schreiben in der alles geschrieben wird: C.

    Einen C-Compiler von Grund auf neu zu schreiben sah nach einer zu grossen Aufgabe aus, also machte das nutzen eines existierenden Projektes mehr Sinn. Pelle schaute sich im Internet um und beschloss, dass LCC (von Princeton) das beste für ihn wäre. Es erstellte zwar keinen guten X86-Code, es fehlte an inline-Assemblierung, strukturierter Ausnahmebehandlung und vielen anderen Dingen die Pelle vom Microsoft-Compiler kannte, aber es hatte Potential. Der Quellcode war nicht zu umfangreich und es schien sauber programmiert worden zu sein.

    Pelle begann, die fehlenden Eigenschaften hinzuzufügen und verbesserte die Codequalität, während er gleichzeitig LCC kennenzulernen versuchte. Dies alles benötigte einige Jahre - inklusive Abstechern zum Pocket PC und zum C99-Standard. Auch die IDE wurde nicht gerade in einer Kaffeepause entwickelt. Schliesslich hatte er etwas das funktionierte.

    Nachdem er es eine Weile genutzt hatte, dachte er sich: "Ich finde es nützlich, vielleicht findet das jemand anders auch?" So erstellte er seine Homepage und siehe da, hier sind wir nun...
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